Neben der Stammcrew sind alle anderen Mitseglerinnen und Mitsegler der „Franzius“ Trainees. Letztere gehören ebenso zur Besatzung wie die Stammcrew und werden zur Bedienung des Schiffes mit herangezogen!

Die Trainees haben häufig sehr unterschiedliche seglerische Vorkenntnisse. Die Zusammensetzung besteht oft aus alten SeebärInnen als auch aus absoluten Neulingen. Die Stammcrew weist die Trainees in die Bordroutine ein, und die Trainees übernehmen dann, je nach ihren Kenntnissen und Fertigkeiten, bestimmte Aufgaben im Bordbetrieb. Dazu gehören zum Beispiel das Rudergehen (Steuern des Schiffes) genauso wie die Bedienung der Segel, die Handhabung der Leinen und Fender bei Hafenmanövern, das Ausguckgehen, die Backschaft (Küchendienst - Aufräumen der Tische  (Back), der  Messe und der  Kombüse nach dem Essen ) und das Zubereiten der Mahlzeiten, das Klarschiffmachen usw. Im Kauderwelsch der Seemannssprache hilft die Stammcrew den Trainees weiter und gibt jedwede Hilfestellung.

Gegenseitige Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahnme führen schon nach kurzer Zeit dazu, dass alle in die Bordgemeinschaft integriert sind und sich wohlfühlen. Alle zusammen tragen zu einer offenen und vertrauensvollen Bordatmosphäre bei. Nur gemeinsam und unter Beachtung der Stärken und Schwächen jedes einzelnen Crewmitgliedes wird es eine glückliche Reise. Denn das Schiff ist nur so gut wie seine Crew. Für einen Segeltörn auf dem Sailtrainingschiff „Franzius“ ist es notwendig, dass die Trainees bereit sind, sich in die Bordgemeinschaft einzubringen, und dass sie sich der Anstrengungen der jeweiligen Reise bewusst sind. Ein Mehrtagestörn verlangt natürlich eine andere Einstellung und Kondition als ein kurzer Tagestörn.

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